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+Große Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) sind KI-Modelle zur Verarbeitung und Generierung natürlicher Sprache.
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+## Large Language Models (LLMs)
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+**Large Language Models (LLMs)** sind KI-Modelle, die natürliche Sprache verstehen und erzeugen können. Sie generieren Text, indem sie aus sehr großen Textsammlungen lernen, welche Wortfolgen in einem bestimmten Kontext typischerweise plausibel sind.
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+Beim Training erfassen LLMs statistische Regelmäßigkeiten wie:
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+- Grammatik und Sprachstruktur
+- typische Argumentationsmuster
+- Stil und Tonalität
+- Dokumentenstrukturen
+- Zusammenhänge zwischen Begriffen und Themen
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+Auf dieser Grundlage können sie unter anderem:
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+- Fragen beantworten
+- Texte zusammenfassen
+- Inhalte umformulieren
+- Entwürfe erstellen
+- Anweisungen in natürlicher Sprache verarbeiten
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+## Technische Grundlagen
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+Viele moderne LLMs basieren auf sogenannten **Transformer-Architekturen**. Dabei handelt es sich um neuronale Netze mit sehr vielen Parametern (Gewichten). Diese Parameter steuern, wie Eingabetext intern repräsentiert wird und welche Fortsetzung das Modell bevorzugt.
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+In der Vortrainingsphase wird das Modell typischerweise darauf optimiert, das nächste sogenannte **Token** (ein Textbaustein, oft ein Wort oder Wortteil) möglichst gut vorherzusagen.
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+Häufig folgt anschließend eine **Feinabstimmung (z. B. Instruction Tuning)**. Dadurch reagiert das Modell besser auf konkrete Aufgabenstellungen und Dialogsituationen.
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+## Einsatzmöglichkeiten im Praxisumfeld
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+LLMs sind vielseitig einsetzbar, insbesondere für:
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+- Textentwürfe und Formulierungshilfen
+- Strukturierung komplexer Inhalte
+- Unterstützung bei der Recherche (als Orientierungs- und Strukturhilfe)
+- Dokumentenanalyse
+- Klassifikation und Informations-Extraktion
+- Assistenz in der Patientenkommunikation
+- Automatisierung sprachbasierter Prozesse
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+Ihre Stärke liegt besonders bei offenen Aufgaben, die flexible Formulierungen und Kontextbezug erfordern.
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+## Grenzen von LLMs
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+LLMs besitzen keine eingebaute, verlässliche Faktenbasis oder automatische „Wahrheitsprüfung“. Sie generieren Antworten primär nach sprachlicher Plausibilität.
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+Daraus können entstehen:
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+- Fehlschlüsse
+- Ungenauigkeiten
+- Halluzinationen (frei erfundene, aber plausibel klingende Angaben)
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+Für kritische Anwendungen sind daher wichtig:
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+- Fachliche Prüfung der Ergebnisse
+- Klare Kontextvorgaben (z. B. bereitgestellte Dokumente)
+- Geeignete Qualitätskontrollen
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+LLMs sollten als Assistenzsysteme verstanden werden – nicht als autonome Entscheidungsinstanzen.
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+## Hinweis
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+Dieser Eintrag dient als Orientierungshilfe.
+Bei KI handelt es sich um ein komplexes und sich dynamisch entwickelndes Fachgebiet, bei dem kurze Erklärungen unter Umständen nicht vollständig ausreichend sind. Je nach Fachbereich und technischem Fortschritt können weitere Begriffe und Differenzierungen hinzukommen.
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+Ein Anspruch auf Vollständigkeit oder absolute Richtigkeit besteht nicht.